Das musikalische Alphabet S. 1

Die in der Musik verwendeten Noten werden mit einem System von Buchstaben und Symbolen benannt, dem musikalischen Alphabet. Wir brauchen das musikalische Alphabet, damit jeder genau die gleichen Noten beschreiben kann, wenn wir über Musik sprechen. Diese Notennamen sind für Bass, Gitarre, Klavier, Geige und alle anderen Musikinstrumente gleich.

12 Noten

Es gibt nur 12 Noten. Ich weiß, das mag falsch oder verwirrend erscheinen. Sicherlich hast du schon mehr als 12 Tasten auf einem Klavier gesehen! Aber es ist wahr. Es gibt nur zwölf. Die gleichen 12 Töne wiederholen sich einfach immer wieder in verschiedenen Oktaven, die man als Oktaven bezeichnet. (Es ist nicht wichtig, dass du jetzt schon weißt, was Oktaven sind. Dazu kommen wir noch.)

Natürliche Noten

Um die Noten zu benennen, benutzen wir die ersten sieben Buchstaben des Alphabets von A bis G – A, B, C, D, E, F und G. Die Noten, die mit diesen Grundbuchstaben benannt werden, nennt man natürliche Noten.

Scharfe und flache Noten

Die anderen 5 verbleibenden Noten liegen zwischen den natürlichen Noten. Sie werden mit den so genannten Kreuzen und Bs benannt. Kreuze und Bs zeigen an, ob eine Note über oder unter einer der natürlichen Noten liegt.

Ein Kreuz (♯) sieht aus wie ein Pfund- oder Rautenzeichen. Scharf bedeutet, dass man eine Note höher geht. Zum Beispiel die Note „A♯“ (ausgesprochen „Ais“) ist eine Note höher als „A“.

Ein flacher Buchstabe (♭) sieht aus wie der Kleinbuchstabe b. Ein flacher Buchstabe bedeutet, dass man eine Note tiefer geht. Zum Beispiel die Note „A♭“ (ausgesprochen „A flat“) ist eine Note unter „A“.

Um sich zu merken, was was ist, kann man sich eine scharfe Reißzwecke vorstellen, die nach oben zeigt, und einen platten Reifen, der nach unten geht.

Nun wollen wir uns das gesamte musikalische Alphabet auf visuelle Weise ansehen – auf dem Klavier! So wird es ein Kinderspiel, es zu verstehen und sich zu merken…

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